Über mich

KRISZTINA SZÜR

 

 

„Talent ist kein Verdienst. Talent ist Berufung”

(Dr. Andreas Czeizel, Genetiker)

 

Personal Stylist ist einer der begehrtesten Berufe heutzutage. Die Tätigkeit eines Personal Stylists oder übersetzt eines persönlichen Stilberaters vereint das Wissen über Mode, Trends und Beauty mit Beratung.

 Als Personal Stylist muss man als Stil-Berater die Persönlichkeit des Kunden erkennen und neben Stilsicherheit und Kenntnis von Typologien auch eine gewisse Menschenkenntnis und Einfühlungsvermögen mitbringen“ – verrät Sabine Resch, AMD Akademie Mode & Design. (Vogue Online, 3.10.2013)

Personal Stylist zu sein bedeutet, eine Beratungstätigkeit auszuüben, die sich den Wünschen der Kunden unterordnet. Man adaptiert jeden Trend so, dass er zum konkreten Auftraggeber passt, und nicht umgekehrt. Man geht weder davon aus, dass der Kunde sich anders zeigen möchte als er ist, noch stylt man ihn so um, dass seine eigene Mutter ihn nicht wiedererkennt. Zum aktiven Wissen eines Personal Stylists gehört darum neben der Stoffkunde und dem Dress Code auch die Analyse der persönlichen Farben und Körperform des Kunden. Darüber hinaus benötigt ein Personal Stylist immer auch eine Prise Psychologie.

Nun möchte ich mich vorstellen. Ich selbst bin seit fast drei Jahrzehnten als international tätige Stylistin in der Modebranche unterwegs. Meine Erfahrung ist, dass ein Kunde von seinem persönlichen Stilberater vor allem Einfühlungsvermögen, Kreativität und Fachwissen erwartet. Die Arbeit und der Zeitaufwand des Personal Stylists können dabei frei variieren. Das Spektrum an Tätigkeiten reicht von einer Farb- und Stilanalyse mit Schrankcheck in fünf Stunden bis hin zu einer längerfristigen beratenden Begleitung mit einer sukzessiven, gemeinsamen Erneuerung der Garderobe und Auswahl verschiedener Outfits.

Ich habe in meinen vielen Berufsjahren beobachtet, dass jeder Stylist ein bisschen anders veranlagt ist und sich auch im Laufe seiner Arbeit verändert, neuorientiert und weiterentwickelt. Aber nicht nur das Ziel ist bei jedem Stylisten verschieden, auch der Weg dorthin. Jeder beschreitet einen anderen beruflichen Weg, bis er „angekommen” ist.

Bereits im Kindesalter zeichnete und knetete ich mit großem Enthusiasmus. Als Teenager wurde ich bereits von Magazinen als Illustratorin engagiert, und meine ersten Artikel erschienen vor dem Abitur. Mein Weg führte mich schließlich in den 1990-er Jahren in die Marketingbranche. Während meiner Beratungstätigkeit für Unternehmen auf den Gebieten Events und Kommunikation bemerkte ich, dass ich erstens alles aus der Sicht einer Designerin betrachte, und zweitens, dass alles Psychologie ist, sprich die ästhetische und etische Wirkung der Arbeiten auf andere.  

Schon bevor es in Europa den Job eines Stylisten gab und noch bevor ich Modefirmen beriet, wandte ich die Massen- und Farbpsychologie in meinem Beruf an. Das Wissen hierzu hatte ich an der Fakultät für Internationales Marketing der us-amerikanischen Phoenix-Universität erworben. Es handelte sich damals um ein völlig neuen Blickpunkt, und diese Denkweise korrespondierte sehr gut mit der ab den 1980-er Jahren boomenden Farb- und Stilberatung. Immer mehr in die Gestaltung von Logos, Broschüren und Werbung vertieft, weitete ich meine Beratungen zu Farbharmonien und Formen auf Menschen und Innenräume aus und absolvierte schließlich eine Hochschule für Innendesign.

Da ich von Modefirmen des Prêt-à-porter und der Haute Couture angesprochen wurde, passte auf einmal alles toll zusammen. Fotoshootings für Kataloge und Magazine, Modenschauen, Kundenabende, Zusammenstellung von Kollektionen, Hilfe bei der Auslandsexpansion, Positionierung von Labels. Das waren einerseits Aufgaben für einen Marketingexperten, andererseits für einen Creative Director. Ich schrieb zahlreiche Artikel, Handbücher und trat im Fernsehen auf.

Sehr rasch entdeckte ich, wie viel Spaß mir das Kreieren verschiedener Stile bereitete. Als Kunst- und Modehistorikerin drehte ich Filme und inszenierte extravagante Foto-Looks. Den Ausgleich dazu bildeten bereits im Jahr 2000 verschiedene Damen-Workshops bzw. Farb- und Stilberatungen.

Mich in die Lage eines Kunden hineinzuversetzen, ihm einfach zu HELFEN, das Maximum aus sich herauszuholen, ist ein echtes Aha-Erlebnis - nicht nur für den Kunden, sondern immer wieder auch für mich.

 Wenn man mit Menschen außerhalb des Rampenlichts arbeitet, muss man bodenständig und verständnisvoll sein. Dabei konzentriere ich mich immer auf das Durchsetzbare. Nicht verändern, sondern verfeinern. Es geht um eine verantwortungsvolle Arbeit: Man greift in die Selbstwahrnehmung der Kundinnen und Kunden – ja, es sind oft auch Herren interessiert – ein. Oft nimmt man dessen Selbstbild auseinander und setzt es neu zusammen. Und das oft binnen kurzer Zeit. Doch Vorsicht: Dem äußerlichen Imagewandel kann der Kunde innerlich oft nicht so schnell folgen. Denn das Image des Hässlichen Entleins oder das eines von den Damen vernachlässigten Herrn streift der/die Betreffende trotz seines neuen positiven Selbstbilds nicht leicht ab! Hier ist Fingerspitzengefühl bei der Beratung gefragt.

Der Wille, mein Wissen einem größeren Kreis von Leuten weiterzugeben, führte mich vor 15 Jahren in das Coaching von Modeschöpfern und Innendesignern. Ich unterrichte heute in Österreich, Ungarn und Deutschland in staatlich anerkannten Lehrgängen und Universitäten.

Während der Jahrzehnte entwickelte ich neue Techniken, mit deren Hilfe ich in Rekordzeit meine Studenten zu verschiedensten Tätigkeiten befähigen und ihnen komplexes Wissen übergeben kann.

2003 rief ich eine eigene Hochschule für Stylisten in Mittel-Europa mit Sitz in Budapest ins Leben, was völlig neu war, und die in fünf Semestern auch heute noch eine Berufsausbildung anbietet. Ich selbst unterrichte heute in Workshops neben Stylisten oft auch spezielle Zielgruppen wie Hochzeitsstylisten, Frisöre, angehende Models oder Plus Size.

Darüber hinaus gab ich neben Hunderten von Fachartikeln mehrere Bücher und E-Books heraus und verfasste internationale Lehrganghefte für die  Europäische Fernstudienorganisation ELO Nederlanden und das Insitut für Lernssysteme ILS Hamburg. Alle Unterrichtstypen, die ich anbiete, sei es ein Unikurs, ein Workshop oder E-Learning, haben folgendes gemeinsam: Sie vereinen viel theoretisches und praktisches Wissen, bieten den Teilnehmern individuelle Unterstützung und sind geprägt von einem entspannten Arbeitsklima. 

Die höhere Stufe von Schulungen ist ein komplettes Franchise-System. Ich habe in meiner jahrzehntelangen Stylistenpraxis und Dozententätigkeit oft beobachten können, dass angehenden Stylisten zwar kompetentes Fachwissen vermittelt wird, sie hinterher aber nicht wissen, wie sie daraus Kapital schlagen können. Der Grund: Ihnen fehlt eine Marketingstrategie und grundlegendes Unternehmer-Knowhow für den Schritt in die Selbstständigkeit. Genau das bietet dieses Franchise-System. Stylistenwissen vereint mit unternehmerischem Knowhow - schnell, einfach, komplett.